Demokratie und Patriotenverfolgung

ro Ergänzungsschriften, Erklärungen, Schulungsschriften, Viertes Reich Kommentiere

Den Pa­trio­tis­mus der La­tei­ner ha­ben die Deut­schen in die Va­ter­lands­lie­be, den Na­tio­na­lis­mus in die Lie­be zum Volk ver­wan­delt. Na­tio­na­lis­mus weist zu­rück auf na­tus, na­ta, den ge­bo­re­nen Sohn, die ge­bo­re­ne Toch­ter, und die­se ver­wei­sen auf die Na­tur über­haupt, das Ge­bo­re­ne schlecht­hin. Na­tio­na­lis­mus als Welt­ord­nungs­prin­zip ist die ge­wach­se­ne, die na­tür­li­che po­li­ti­sche Ord­nung aus Ge­mein­schaf­ten der Ge­bo­re­nen ei­ner je sel­bi­gen Art.

Na­tio­na­lis­mus ist al­so Volks­lie­be, oder ge­nau­er ge­sagt: völ­ki­sche Ei­gen­lie­be. Den Na­tio­na­lis­mus kom­plet­tiert der Pa­trio­tis­mus und so tritt der völ­ki­schen Ei­gen­lie­be die Va­ter­lands­lie­be zur Sei­te. Wird die Ge­burt der Na­tio­nen eher mit den Müt­tern, den Völ­kern und den Mut­ter­spra­chen ver­bun­den, so der Pa­trio­tis­mus mit dem le­gi­ti­men Land der Vä­ter, ih­rem völ­ker­recht­li­chen Be­sitz und Ei­gen­tum, al­so ih­ren Ge­biets­ho­hei­ten und Ge­biets­sou­ve­rä­ni­tä­ten. Das Land der Vä­ter mei­nes Vol­kes, mein Va­ter­land, reicht von der Maas bis an die Me­mel, von der Etsch bis an den Belt. Die Hei­mat hin­ge­gen ist wie­der ein eher weib­li­ches We­sen. Die Hei­mat ist je­ne Land­schaft, in der wir un­se­re Kind­heit ver­brach­ten und in der wir die Welt zu se­hen und die Spra­che der Na­tur und der Men­schen zu ver­ste­hen lern­ten. Die Hei­mat lehr­te uns die Lie­be zum Länd­le und sei­nen Leut­chen und be­fä­hig­te uns spä­ter auch zum Ein­hau­sen in an­de­re Ge­gen­den des Va­ter­lan­des. Hei­mat­lie­be, Va­ter­lands­lie­be (Pa­trio­tis­mus) und Volks­lie­be (Na­tio­na­lis­mus), – das ist die auf­stei­gen­de Li­nie der Er­schei­nun­gen des Got­tes der Lie­be im Da­sein der Völ­ker.

Pa­trio­tis­mus oder Va­ter­lands­lie­be blüh­ten in Deutsch­land lan­ge vor Na­tio­na­lis­mus oder Volks­lie­be. Der Pa­trio­tis­mus ent­fal­te­te im 19. Jahr­hun­dert im Wind­schat­ten des vor­an­stür­men­den Na­tio­na­lis­mus sei­ne schöns­ten Blü­ten. Der Na­tio­na­lis­mus aber ist Volks­lie­be, und sie ist die Mut­ter der ei­gen­stän­di­gen de­mo­kra­ti­schen Be­we­gung in Deutsch­land, die im Be­frei­ungs­krieg von 1813, im na­tio­nal­re­vo­lu­tio­nä­ren Ei­ni­gungs­ver­such von 1848 und in der Reichs­grün­dung von 1871 ih­re ge­schicht­li­chen Hö­he­punk­te er­leb­te.

Das Gro­ße der Bis­marck­schen Reichs­ver­fas­sung ist, daß in ihr de­mo­kra­ti­sche und mon­ar­chi­sche Über­lie­fe­run­gen ver­eint sind und der ewi­ge Bund der deut­schen Fürs­ten zum Woh­le des deut­schen Vol­kes ge­schmie­det ist. Ein Volk oh­ne Ei­gen­lie­be kann nicht über sich herr­schen und ist so­mit de­mo­kra­tie­un­fä­hig. Als die West­mäch­te Deutsch­land nach der Nie­der­la­ge im 1. Welt­krieg zwan­gen, die Mon­ar­chie ab­zu­schaf­fen und ein par­la­men­ta­ri­sches Re­gime zu er­rich­ten, tru­gen sie den Haß in das deut­sche Volk hin­ein und mach­ten die De­mo­kra­tie un­mög­lich. Denn weil zu­min­dest der Kai­ser aus dem Volks­be­griff der Wei­ma­rer Li­zenz­de­mo­kra­ten aus­ge­schlos­sen wur­de, war man in den vor­de­mo­kra­ti­schen Volks­be­griff zu­rück­ge­fal­len, der nur die Un­te­ren und nicht auch die Obe­ren mein­te. Na­tio­na­lis­mus und De­mo­kra­tis­mus wa­ren in Deutsch­land plötz­lich nicht mehr engs­te Freun­de, son­dern schärfs­te Fein­de. Die ver­fas­sungs­ge­ben­de Ver­samm­lung von Wei­mar war die Voll­stre­cke­rin des Sie­ger­wil­lens und eta­blier­te das par­la­men­ta­ri­sche Sys­tem mit dem Par­tei­en­staat als sei­ner schnell fau­len­den Frucht.

Der Pa­trio­tis­mus wur­de in den po­li­ti­schen Bür­ger­krieg zwi­schen Par­tei­en­staat und völ­ki­scher Ei­gen­lie­be, die jetzt sel­ber als an­ti­par­la­men­ta­ri­sche Par­tei an­tre­ten mu­ß­te, hin­ein­ge­zo­gen. Denn der Pa­trio­tis­mus steht hin­ter dem Na­tio­na­lis­mus. Die Va­ter­lands­lie­be ist buch­stäb­lich der Bo­den, auf dem die völ­ki­sche Ei­gen­lie­be ge­deiht. Als nach dem 8. Mai 1945 die Zer­stö­rung des deut­schen Va­ter­lan­des durch die raum­frem­den Sie­ger­mäch­te ge­schicht­lich ein­ma­li­ge Aus­ma­ße er­reich­te, setz­te auch prompt ei­ne Zer­stö­rung des deut­schen Vol­kes von bis­lang noch un­ge­klär­tem Um­fang ein (min­des­tens sechs Mil­lio­nen To­te nach dem Waf­fen­still­stand). Mit der Grün­dung zwei­er Tei­lungs­staa­ten wur­de 1949 ver­sucht, ei­nen Teil­ge­biet­spa­trio­tis­mus zu be­grün­den, der sich im Fal­le von BRD und DDR an­fangs auf das Ge­biet die­ser zwei Tei­lungs­staa­ten be­zog, nur je­weils vom Öko­no­mie-Sys­tem der un­mit­tel­ba­ren Be­sat­zungs­macht her be­trach­tet. Spä­ter dann be­schränk­te sich der Tei­lungs­pa­trio­tis­mus auf das ei­ge­ne Teil­ge­biet des deut­schen Va­ter­lan­des, was beim ös­ter­rei­chi­schen Staats­ver­trag von 1955 die Tei­lungs­ge­winn­ler von vorn­her­ein so kon­zi­piert hat­ten. Aber die Ge­schich­te hat mit der mit­tel­deut­schen Ei­ni­gungs­be­we­gung von 1989 und dem An­schluß der DDR an die BRD ei­nen ers­ten Strich durch die se­pa­ra­tis­ti­sche Rech­nung ge­macht, und sie wird mit dem An­schluß der BRD an die BRÖ ei­nen zwei­ten Strich ma­chen und mit dem An­schluß Gro­ßös­ter­reichs an die deut­sche Schweiz ei­nen drit­ten Strich.

In der of­fe­nen Pa­trio­ten­ver­fol­gung der Ge­gen­wart ist die Po­lit­pa­tho­lo­gie der Zer­tei­lungs­staa­ten des Deut­schen Rei­ches zur scham­lo­sen Of­fen­kun­dig­keit ge­die­hen. Va­ter­lands­ver­rä­te­rei und Volks­zer­stö­rung war aber von An­fang an das Dasein­s­prin­zip der von den Be­sat­zungs­mäch­ten un­ter Bruch al­ler zwin­gen­den Nor­men des all­ge­mei­nen Völ­ker­rechts ein­ge­rich­te­ten Tei­lungs­staa­ten. Da­her stellt die Ver­fol­gung der Pa­trio­ten und die Ver­teu­fe­lung der Na­tio­na­lis­ten in Deutsch­land (Ös­ter­reich und Alt­reich ein­schlie­ß­lich Ver­trei­bungs- und An­nek­ti­ons­ge­bie­ten) ei­ne Selbstof­fen­ba­rung des in­ne­ren We­sens der Nach-45er-Staa­ten dar. Und die Aus­deh­nung die­ser Ver­fol­gung auf die Schweiz, auf die ita­lie­ni­sche und die fran­zö­si­sche Re­pu­blik, auf die skan­di­na­vi­schen und die Be­ne­lux-Län­der zeigt, daß es – un­ab­hän­gig von Staats­gren­zen – um die Zer­stö­rung des deut­schen Vol­kes als gan­zem und wohl auch um die Zer­set­zung des ger­ma­ni­schen Men­schen­schla­ges über­haupt geht.

Wer Pa­trio­tis­mus und Na­tio­na­lis­mus un­ter­drückt und die Trä­ger und Ver­brei­ter die­ser Ge­sin­nung ver­folgt, hat von vorn­her­ein den Bo­den zu­be­to­niert, auf dem De­mo­kra­tie im ur­sprüng­li­chen Sin­ne – als Selbst­be­herr­schung ei­nes Vol­kes – erst wach­sen könn­te. Die meis­ten der sog. west­li­chen De­mo­kra­ti­en wa­ren aber nie­mals De­mo­kra­ti­en im ge­nann­ten ur­sprüng­li­chen Sin­ne und konn­ten es auch nie­mals sein, weil ih­re Staats­ge­bie­te nicht nach dem Prin­zip Ein-Volk-ein-Staat zu­ge­schnit­ten sind. Ih­nen man­gelt al­so die Vor­aus­set­zung der De­mo­kra­tie: ein Volk. Statt­des­sen ha­ben sie blo­ße Be­völ­ke­run­gen aus un­ter­schied­li­chen Völ­ker­schaf­ten oder gar Ras­sen, – oder sind so­wie­so alt und brü­chig ge­wor­de­ne Völ­ker­ge­fäng­nis­se wie z.B. Frank­reich und Groß­bri­tan­ni­en.

Un­ter den ver­schie­de­nen De­mo­kra­tie-Theo­ri­en wie in an­de­ren so­zi­al­wis­sen­schaft­li­chen Dis­zi­pli­nen auch zeigt es sich aber, daß nicht das na­iv-ur­sprüng­li­che Ver­ständ­nis die Wirk­lich­keit rich­tig be­schreibt, son­dern das zy­nisch-ab­ge­brüh­te. De­mo­kra­tie heu­te ist po­li­ti­scher Ka­pi­ta­lis­mus, und sonst nichts. De­mo­kra­tie als po­li­ti­scher Ka­pi­ta­lis­mus ge­horcht fol­gen­der for­ma­len De­fi­ni­ti­on: Herr­schaft über al­ler­lei Volks mit des­sen ver­trag­li­cher Zu­stim­mung. Die­se Herr­schafts­form er­zeugt den Ge­gen­satz von De­mo­kra­ten und De­mo­kra­ti­sier­ten. Das al­ler­lei Volks – Ar­beits-, Dienst-, Kriegs-, Ver­wal­tungs- oder Un­ter­hal­tungs­volk – kann welt­weit und aus be­lie­bi­gen Völ­kern re­kru­tiert wer­den. Soll­te das al­ler­lei Volks zur in­ter­na­tio­na­len So­li­da­ri­tät der De­mo­kra­ti­sier­ten auf­ru­fen und ge­gen die De­mo­kra­ten, po­li­ti­sche wie öko­no­mi­sche Ka­pi­ta­lis­ten, Front ma­chen, kann die ge­fähr­de­te De­mo­kra­tie der zy­ni­schen Art im­mer noch völ­ki­sche oder ras­si­sche Kämp­fe un­ter dem de­mo­kra­ti­sier­ten Volks (oder: Volx) ent­fa­chen und dann die Ras­sis­mus-Keu­le schwin­gen und bis zur Pa­trio­ten­ver­fol­gung stei­gern. Es ist leicht vor­her­zu­sa­gen, daß die Pa­trio­ten­ver­fol­gung sich welt­weit ge­gen al­le na­tür­li­chen Völ­ker aus­deh­nen wird, wenn der Spuk der Zy­ni­ker-De­mo­kra­ten, die im­mer auch Por­no­kra­ten sind, nicht bald be­sei­tigt wird. Die­ser He­xen­sab­bat fin­det erst dann sein En­de, wenn die vor Ekel und Ent­set­zen ge­lähm­ten Völ­ker ih­re je ei­ge­ne Sou­ve­rä­ni­tät im Geis­ti­gen, Po­li­ti­schen und Wirt­schaft­li­chen wie­der­her­stel­len und die Klas­sen­dik­ta­tur des glo­bal no­ma­di­sie­ren­den Fi­nanz­ka­pi­tals zer­bre­chen.

Wo le­ben wir ei­gent­lich? Gibt es die BRD wirk­lich? Oder ist sie nur ein bö­ser Traum? War nicht bis vor kur­zem ein Ge­bil­de na­mens DDR ei­ne von den ganz be­son­ders rea­len Rea­li­tä­ten in Deutsch­land?! – In den teil­pa­trio­ti­schen An­fangs­zei­ten ließ die BRD ver­lau­ten, sie sei nur die Rechts­ver­tre­tung des Deut­schen Rei­ches, so­lan­ge das noch hand­lungs­un­fä­hig ist. Al­so war das Reich nicht tot, aber auch nicht le­ben­dig; es war rechts­fä­hig, aber nicht ge­schäfts­fä­hig. Of­fen­sicht­lich war das Deut­sche Reich ent­we­der in der Ir­ren­an­stalt der Ge­schich­te ge­lan­det, oder es lag auf der In­ten­siv­sta­ti­on des his­to­ri­schen Spi­tals im Ko­ma! War der „Bund“ der Wie­der­gän­ger des Rei­ches? Die BRD ist das Wach­ko­ma des Drit­ten Rei­ches. Die be­rühm­tes­ten zwölf Jah­re der deut­schen Ge­schich­te sind nur die Zeit der Hand­lungs­fä­hig­keit des Drit­ten Rei­ches, die Epo­che da­nach ist sein Ko­ma, sei­ne Hand­lungs­un­fä­hig­keit. Die ge­sam­te BRD-Po­li­tik, ex­em­pla­risch für al­le Tei­lungs­staa­ten, ist ge­prägt durch ein Ko­ma der Po­li­tik und durch ei­ne Po­li­tik des Ko­mas, al­so sei­ner Er­hal­tung. Je­des Ko­ma ist ein Zu­stand tie­fer und an­hal­ten­der Be­wu­ßt­lo­sig­keit, ein blo­ßes Exis­tie­ren zwi­schen Le­ben und Tod, ein Halt vor dem end­gül­ti­gen Über­tritt ins Schat­ten­reich. In des Ko­mas to­des­ähn­li­chem Schla­fe er­starrt die ge­schicht­li­che Zeit; Ge­gen­ge­schich­te ver­schlägt den Deut­schen ihr Dich­ten und Den­ken, und es ver­gi­ßt das Volk sei­ne Hel­den, schämt sich der Ta­ten der Ah­nen und Blö­dig­keit schlägt sei­nen Blick auf des Rei­ches ver­gan­ge­ne Herr­lich­keit, auf des Rei­ches le­ben­di­gen Ruhm. Die Ko­ma-Deut­schen von heu­te sind ver­stört und mü­de, ih­nen hängt der Kopf ih­rer ver­gan­ge­nen Hoch­kul­tur von den Schul­tern, zu schwer für den ge­schwäch­ten Volks­kör­per.

Die BRD muß un­ter­ge­hen, da­mit das Drit­te Reich end­lich ster­ben und vom Vier­ten Reich kon­struk­tiv über­wun­den wer­den kann. Dann erst er­löst das Reich der Deut­schen die Welt zu neu­er Ent­fal­tung, die ge­hemmt ist, die Stu­fe des Drit­ten Rei­ches über­haupt erst zu er­klim­men, weil da­hin­ter bis­lang der ab­so­lu­te Ab­grund zu gäh­nen scheint, in den die Deut­schen ge­stürzt wor­den sind. Auf dem Weg in den Un­ter­gang der Tei­lungs­staa­ten und zur Wie­der­her­stel­lung der Hand­lungs­fä­hig­keit des Deut­schen Rei­ches mö­ge dem deut­schen Vol­ke neu­es Blut­ver­gie­ßen er­spart blei­ben. Da­her ist der Wen­de­hals ein­mal mehr der Hoff­nungs­vo­gel der na­hen­den Wen­de­zeit. Nach dem An­schluß der BRD an Ös­ter­reich wird es viel­leicht auch ei­ne straf­recht­li­che Ab­wick­lung des BRD-Re­gimes ge­ben, wie die BRD sel­ber es in der DDR-Ab­wick­lung vor­ge­macht hat. Un­ter An­wen­dung des BRD-Rech­tes auf die BRD-Ver­ant­wort­li­chen kä­me dann der Art. 25 GG zum Tra­gen, nach dem die Nor­men des all­ge­mei­nen Völ­ker­rechts un­mit­tel­bar gel­ten­des BRD-Recht sind, und die glaub­haf­ten ver­trag­li­chen (aber nich­ti­gen) Ver­su­che, Reichs­ge­biet an Sie­ger- und Ver­trei­ber­staa­ten ab­zu­tre­ten, gel­ten dann in der ei­gen­tüm­li­chen Ter­mi­no­lo­gie des ame­ri­ka­ni­sier­ten Völ­ker­rechts als un­ver­jähr­ba­re Ver­bre­chen ge­gen die Mensch­lich­keit, auf die ent­we­der ein Strang in Nürn­berg oder doch Le­bens­läng­lich steht. Ein wei­te­res Ver­bre­chen die­ser Art ist die jahr­zehn­te­lan­ge Ver­let­zung des Rech­tes auf Ar­beit und des Rech­tes auf Woh­nung ge­mäß ein­schlä­gi­ger Ar­ti­kel der UNO-Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on, die in der BRD nach Art. 25 GG un­mit­tel­bar gel­ten­des Recht sind.

Nach der straf­recht­li­chen Ab­wick­lung der BRD ge­mäß BRD-Nor­men und der Wie­der­her­stel­lung der Hand­lungs­fä­hig­keit des Deut­schen Rei­ches kä­men die Haupt­ver­ant­wort­li­chen vor das or­dent­li­che Reichs­ge­richt in Leip­zig und wür­den nach dem Straf­ge­setz­buch des Zwei­ten Rei­ches we­gen ih­rer Mit­ver­ant­wor­tung für die Exis­tenz von Tei­lungs­staa­ten mit Si­cher­heit we­gen schwe­rem Lan­des- und Hoch­ver­rat zum To­de ver­ur­teilt wer­den und auf dem Scha­fott en­den, wenn sie nicht recht­zei­tig tä­ti­ge Reue ge­zeigt und ei­ne un­blu­ti­ge Ab­wick­lung der Tei­lungs­staa­ten er­mög­licht hät­ten. – Aber es kommt wohl im­mer an­ders, als man denkt.

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