Schlußbemerkung über Leitkultur

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  1. Kul­tur ist Kul­tus, al­so He­ge und Pfle­ge des ei­ge­nen Grund und Bo­dens, von Feld, Wald und Wie­sen und al­ler sons­ti­gen auf die­ser Grund­la­ge ge­bil­de­ten Be­dürf­nis­se.
  2. Über­wöl­ben­de Be­din­gung ist die Pfle­ge des Ge­fühls der Zu­sam­men­ge­hö­rig­keit von Fa­mi­lie, Sip­pe, Stamm und Volk, wo­durch die lo­ka­len, re­gio­na­len und na­tio­na­len Göt­ter sich er­he­ben und da­mit Kul­tur im ho­hen Sin­ne ent­steht.
  3. Die Kul­tur ist der zu sich ge­kom­me­ne Geist ei­nes Vol­kes, der al­le sei­ne Hand­lun­gen – von der Agri­kul­tur bis zur ho­hen Kul­tur in Kunst, Re­li­gi­on und Phi­lo­so­phie – durch­dringt und be­stimmt. Die­ser Geist ist nur ei­ner, und die­se Kul­tur ist auch nur ei­ne, näm­lich sei­ne. Sie ist die Art, in der die­ses Volk al­les zu tun pflegt.
  4. In sei­ner Kul­tur über­win­det ein Volk sei­ne Na­tur. Über­wun­den und al­so an sein En­de ge­bracht ist das, was voll­endet wor­den ist.
  5. Die Na­tur ei­nes Vol­kes ist sei­ne Ras­se.
  6. Mit der aus­schlie­ß­li­chen Pfle­ge sei­ner Kul­tur über­win­det ein Volk sei­nen na­tür­li­chen Ras­sis­mus. Mit der Ver­nach­läs­si­gung sei­ner Kul­tur durch Auf­ga­be ih­res Mo­no­pols, sei es in der Form von Leit- oder von Mul­ti­kul­tur, re­ak­ti­viert ein Volk sei­ne Na­tur und da­mit sei­nen Ras­sis­mus.
  7. Wer frem­de Kul­tur im ei­ge­nen Lan­de dul­det oder gar über­nimmt, ver­scheucht die ei­ge­nen Göt­ter und wird al­so gott­los, kul­tur­los, bar­ba­risch, weil die re­gel­mä­ßi­ge und selb­ver­ständ­li­che Pfle­ge – al­so der Kul­tus – auf­ge­hört hat. Da­mit ist das Ge­fühl der Ge­mein­schaft zer­stört. Die Ge­mein­schaft des Vol­kes wird nicht mehr ge­pflegt, al­so nicht mehr kul­ti­viert und da­her nicht mehr ge­fühlt; sie folgt nicht mehr der sub­jek­ti­ven Lo­gik des Be­griffs, son­dern nur noch der ob­jek­ti­ven Lo­gik des Seins und des We­sens. Die Volks­ge­mein­schaft ist nur noch Ras­se, nicht mehr Kul­tur. Sie ist da und west, aber be­greift sich nicht mehr. Nur wer sich selbst auf sei­nen Be­griff bringt, be­freit sich zum ge­schicht­li­chen und zum ab­so­lu­ten Sub­jekt.

Völker der Welt, begreift euch!

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