Diskriminierungs­gebot

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Das Deutsche Kolleg gebietet Diskriminierung. Diskriminierung ist die abwertende Unterscheidung des Bösen vom Guten, des Häßlichen vom Schönen, des Schädlichen vom Nützlichen, des Fremden vom Eigenen, des Unrechts vom Recht. Das Gebot der Diskriminierung schützt die soziale, wirtschaftliche, kultische und rechtliche Ordnung eines jeden Kulturvolkes, so auch des Deutschen Volkes.

Diskriminierung ist die kulturelle Kardinaltugend, die erst die Höflichkeit der Nichtdiskriminierung ermöglicht: Den Häßlichen, den Dummen und den Minderwertigen sagt man nicht noch, was sie sind, weil sie es vermutlich selber wissen und die Menschen sich gegenseitig keinen überflüssigen Seelenschmerz zufügen sollen, auch wenn er nur darin besteht, die Wahrheit auszusprechen.

Wird hin­ge­gen die Nicht­dis­kri­mi­nie­rung zum Zwangs­ge­setz mit Be­weis­pflicht­um­kehr, wie jetzt durch das An­ti­dis­kri­mi­nie­rungs­ge­setz der rot-grü­nen Ko­ali­ti­on, die ge­gen­wär­tig das BRD-La­ger­re­gime lei­tet, ver­wan­delt sich die to­le­ran­te Dis­kri­mi­nie­rung in die in­to­le­ran­te Nicht­dis­kri­mi­nie­rung: Nur noch die Dis­kri­mi­nie­rung ist dis­kri­mi­niert. Da­mit ist die Kar­di­nal­tu­gend der deut­schen Kul­tur un­ter Stra­fe ge­stellt, was von Sei­ten ei­nes an­ti­deut­schen kul­tur­feind­li­chen Un­rechts­re­gimes kon­se­quent ge­han­delt ist und seit lan­gem er­war­tet, aber auch an­ge­kün­digt wor­den war.

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