Von Metropolico.org - https://www.flickr.com/photos/95213174@N08/16952024487/, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=44345385

Die Fahne – weht!

Mit der Wie­der­her­stel­lung der Hand­lungs­fä­hig­keit des Deut­schen Rei­ches stellt sich zwin­gend die Fra­ge nach der Be­stim­mung der Staats­sym­bo­le. Die Be­en­di­gung des ge­gen­wär­ti­gen In­ter­regn­ums er­for­dert, daß das Vier­te Reich Staats­sym­bo­le er­hält, die ei­ner­seits un­ver­wech­sel­bar mit den Sym­bo­len der vor­an­ge­gan­ge­nen drei Rei­che sind, an­de­rer­seits aber ei­ne Fort­ent­wick­lung des ge­schicht­lich Ge­wor­de­nen dar­stel­len.

Der über­ar­bei­te­te Ver­fas­sungs­ent­wurf Dr. Rein­hold Ober­ler­chers vom 9. No­vem­ber 1999 sieht in Ar­ti­kel 10 Ab­satz 3 Satz 1 vor: „Die Reichs­flag­ge trägt ein schwar­zes Kreuz in gol­de­nem Bett auf ro­tem Grund in ste­hen­der oder in lie­gen­der Form.“

Die­ser Flag­gen­ent­wurf wur­de von dem Rechts­an­walt Dr. Jo­sef Wir­mer 1943 ge­schaf­fen, und wur­de ei­nem klei­nen Kreis be­kannt­ge­macht. Un­be­scha­det da­von, daß Dr. Wir­mer in sei­nem Be­mü­hen, den Füh­rer des Deut­schen Vol­kes und Kanz­ler des Deut­schen Rei­ches stür­zen zu hel­fen, zum Hoch­ver­rä­ter wur­de, steht fest: es ist dies der ein­zi­ge be­kannt­ge­wor­de­ne Flag­gen­ent­wurf für ein Vier­tes Reich, der noch zum Zeit­punkt der Hand­lungs­fä­hig­keit des Deut­schen Rei­ches ent­wor­fen wur­de. Zwei­fel­los war es in der Aus­nah­me­si­tua­ti­on des Jah­res 1943 ein Ver­bre­chen, am Sturz der Reichs­re­gie­rung mit­zu­wir­ken – ein Ver­bre­chen, das völ­lig zu Recht mit dem To­de be­straft wur­de. Doch kann es heu­te nur dar­um ge­hen, ein Deut­sches Reich oh­ne Hit­ler zu schaf­fen. Die Wür­di­gung der Epo­che des his­to­ri­schen Na­tio­nal­so­zia­lis­mus und der hel­den­haf­ten Er­ret­tung des Deut­schen Rei­ches durch den Durch­hal­te­wil­len des Deut­schen Vol­kes und sei­nes Füh­rers be­darf der tat­säch­li­chen Be­en­di­gung des Drit­ten Rei­ches durch ein Vier­tes, das sei­nen Aus­druck schon in neuen Staatssymbolen erhält.

Wir­mer kam durch sein Be­kennt­nis als gläu­bi­ger Ka­tho­lik in die Wi­der­stands­krei­se ge­gen das Drit­te Reich. Ihm war das Bal­ken­kreuz ei­ner­seits Sym­bol für die Zu­ge­hö­rig­keit Deutsch­lands zur christ­li­chen Völ­ker­fa­mi­lie, an­de­rer­seits war die As­so­zia­ti­on mit dem Bal­ken­kreuz in den deut­schen Kriegs­flag­gen er­wünscht. Die deut­li­che Nä­he zu den skan­di­na­vi­schen Flag­gen er­schien Wir­mer als Nach­teil, sie kann aber auch als Iden­ti­fi­ka­ti­on mit der ger­ma­ni­schen Völ­ker­fa­mi­lie ge­se­hen wer­den. Die­ser Flag­gen­ent­wurf ver­ei­nigt die Far­ben Schwarz-Rot-Gold in der he­ral­disch rich­ti­gen Wei­se (die Me­tall­far­be trennt die Grund­far­ben) und stellt ei­ne Ab­kehr von der Tri­ko­lo­re dar, die ein Pro­dukt der Fran­zö­si­schen Kon­ter­re­vo­lu­ti­on (gal­li­schen Re­bel­li­on) von 1789 war.

Für uns, die wir eine neue Ordnung anstreben, kann es kein Zurück in der Geschichte geben. Insofern wird der Mangel der Traditionslosigkeit der Fahne rasch beseitigt, wenn sie uns im gegenwärtigen Ringen um die Freiheit unseres Volkes und seines Völkerrechtssubjektes, des Deutschen Reiches, allgemein anerkanntes Symbol des Ganzen sein wird und nicht als Signum einer Teil-Gruppe oder Teil-Organisation wahrgenommen wird.

Neuentwurf der Fahne in Tremezzo In Tremezzo am Comer See (Reichsitalien) wurde die Flagge des Vierten Deutschen Reiches im Mai 1998 nach den geschichtlichen Vorgaben neu gestaltet.

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Anmerkung

Das Deutsche Kolleg begrüßt und unterstützt das Zeigen und die angemessene Verwendung der Flagge durch das Deutsche Volk, auch wenn dahinter DK-ferne oder gar feindliche Gruppierungen stehen. Wir sind überzeugt, daß sich zusammen mit dem Symbol auch zunehmend das Bewußtsein über die Lage durchsetzen wird. Flaggen und andere Präsentationsformen können bei uns jedoch nicht erworben werden.

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