Verurteilung der Menschenrechte

Das Deutsche Kolleg ver­urteilt die Menschen­rechte und all jene Sub­jekte, die die Menschen­rechte für sich oder für andere ein­klagen oder geltend machen. Ganz besonders ver­urteilt das Deutsche Kolleg alle Täter, die andere Personen wegen Ver­letzung von Menschen­rechten anklagen, verfolgen, ein­sperren, vor Tribunale stellen oder in sonst einer Art schädigen. Das Deutsche Kolleg fällt dieses Ur­teil, ge­bietet Unter­lassung oder Ver­hinderung jeglicher Propaganda oder Tat der Menschen­rechte und stellt jeder Per­son die Urteils­voll­streckung anheim, weil Menschen­rechte Völker­mord sind.

Begründung:

  1. Das Einzelne als äußer­liches Ding, das im gesell­schaftlichen und politischen Ver­kehr zwischen Menschen oder Men­schen­gemeinschaften strittig oder unstrittig sein kann, ist eine Sache, also Etwas, das ein Recht von Jemand ist. Somit sind Rechte immer Jemandes Sache, die Jemande selber hin­gegen Rechts­subjekte oder Personen. Die Person ist noch vor­moralisch und unter­sittlich, wenn sie in Sach­rechten ihr Genügen findet.
  2. Wird die Per­son zum Menschen herab­gesetzt, dann macht man sie selber zur Sache, denn der Mensch ist nur ein be­sonderes Tier, und Tiere sind recht­lich Sachen. Zwar kann man sich dazu versteigen, zu be­haupten, das Tier habe Tier­rechte, z. B. das Recht, nicht gequält zu werden; aber das ist nur eine Hand­lungs­norm der Personen und macht das Tier nicht zum Rechts­subjekt, sondern besten­falls zum Mit­geschöpf, also zur ethisch nor­mierten Natural­form. Die Ver­letzung dieser Norm an irgend­welchen zu Menschen degradierten Personen durch andere Rechts­subjekte wird von Dritten zum Anlaß genommen, über Täter wie Opfer eine über­nationale Gesetzes­herrschaft, also ein gesetzliches Un­recht, zu er­richten. Ge­setz ist noch nicht einmal Sache, sondern nur deren Norm.
  3. Der kategorische Imperativ, selber Person zu sein und die anderen als Personen anzuer­kennen, wird erstens durch die Sache und zweitens durch ihre Norm verletzt. Menschen­rechte machen Personen zum Tier und damit zur Sache, die dann auch noch einer all­gemeinen Norm, also einer Gesetzes­herrschaft, unter­worfen wird. Menschen­rechte sind das Ver­brechen schlecht­hin, weil sie die Person zerstören. Der Weg in die Hölle der Ent­persönlichung führt über die Stufen der Menschlich­keit, Äffisch­keit, Tier­lichkeit und Sach­lichkeit hinab zur Gesetzlichkeit.
  4. Schon der individualistische Liberalismus, der die Einzel­person zum Kern der Rechts­ordnung erklärte, war mit der Volks­souveränität unver­einbar, weil er das Klassen­interesse des Produktions­faktors Kapital verabsolutierte und an die Stelle des Volks­staates den Kapitalstaat setzte. Diese Spielart des Liberalismus zerstört die Gemeinschaft des Volkes und damit das Volk selber, sie hinterläßt eine beliebige Be­völ­kerung, eine Gesell­schaft aus Individuen. Die Nation, das politisch verfaßte Volk, ist ermordet.
  5. Alle großen und schamlosen Verbrechen der Gegenwart, allen voran jene der Vereinigten Staaten von Amerika, geschehen im Namen der Menschen­rechte. Die Menschen­rechte sind die Ideologie des Globalismus der USA und ihrer Helfers­helfer. Jedes Volk und jeder Staat, der dieser Macht des Bösen nicht hörig ist, wird mit dem Menschenrechts-Ideologem angegriffen und mit Krieg überzogen. Am Ende stehen die Hüter der Menschen­rechte als ihre Verletzer da. Die Menschen­rechte, an denen zuvor das Rechts­subjekt und damit die Nation als Völker­rechts­subjekt zuschanden ging, fallen schließlich wie ein Fels­brock auf die Füße der Macht, die sie gegen die Völker der Welt erhoben hatte.

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