Europa und Amerika

  1. Europa ist die alte Welt, und es ist die Mitte der Welt. Amerika ist die neue Welt, und es ist der Rand der Welt. Amerika ist der Außenrand des atlantischen wie des stillen Ozeans, somit ist Amerika die doppelte Randständigkeit.
  2. Die neue Welt ist der Aus­wurf Eu­ro­pas, sie ist von der al­ten Welt ab­ge­fal­len. Ame­ri­ka ist der Ab­­fall Eu­ro­pas. Nach­dem Eu­ro­pa sau­ber­­ge­fegt wor­den war, sam­mel­ten die Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka Völ­ker­­­ab­fäl­le rund um den Erd­ball ein. Auf die­se Wei­se wur­de Ame­ri­ka zu dem, das es heu­te ist: ein die gan­ze Welt be­dro­hen­der, glo­ba­ler Ab­fall­hau­fen der Völ­ker, un­ter des­sen zer­stö­re­ri­schen An­­ma­ßun­gen und gif­ti­gen Aus­­­­düns­tun­gen der gan­ze Er­d­ball und der Rest sei­ner noch nicht ame­ri­ka­ni­sier­ten Men­sch­heit zu er­sti­cken droht.
  3. Das Deutsche Reich ist die Mitte Europas und somit die Mitte in der Mitte der Welt. Die Deutschen aller derzeitigen Reichs­zerteilungs­gebiete sind das Kraft­zentrum aller europäischen Talente und Tugenden. Schick­sal aller Deutschen ist es, das Kern­volk Europas zu sein, das aber in seinem heutigen Zustand erst selber wieder kernig werden muß.
  4. Das Russische Reich ist seit der Zerschlagung des napoleonischen Rußlandfeldzuges die Großmacht Europas. Iwan III. hatte im Ausgang des 15. Jahrhunderts (1480) die zweihundertjährige Mongolenherrschaft abgeschüttelt, Peter der Große vollendete die Aneignung Sibiriens bis zum Stillen Ozean und Katharina die Große hat dann im 18. Jahrhundert die ger­manischen Ursprungsgebiete Rußlands – die Ukraine und die Krim – zurück­erobert, die Tataren aus ihnen vertrieben und so das Werk der Europäisierung Rußlands vollendet.
  5. Durch die Kolonisierung Sibiriens hat das russische Volk den Raum der europäischen Kultur bis an die Westküste des Stillen Ozeans ausgedehnt. Die russische Kolonisierung Sibiriens war eine über Land, hin­gegen gingen die Kolo­nisierungs­bewegungen der westlichen Rand­mächte des Abend­landes über See. Erstere blieb bis heute geschicht­lich fest, letztere erwies sich als flüssig und ist in der Ent­kolonialisierungs­bewegung des 20. Jahr­hunderts versickert.
  6. Die Unter­werfung der alten Welt durch die neue Welt war der geschichtliche Ge­halt des 20. Jahrhunderts und die größte Tragödie des Abend­landes überhaupt. In zwei Welt­kriegen hat nur das Deutsche Reich mit seinen Ver­bündeten die Freiheit Europas verteidigt. Konnte im Ersten Weltkrieg die Mittel­macht noch an der Ost­front siegen und den Staaten Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Kongreß­polen und Ukraine die Un­ab­hängig­keit im Frieden von Brest-Litowsk ausbedingen, unter Ver­zicht auf Annektionen und Reparationen, so hat doch an der West­front das Deutsche Reich den Ersten Welt­krieg, der zu Recht die Ur­katastrophe Europas genannt wird, nicht gegen England und Frank­reich, sondern erst ab 1917 gegen die nord­amerikanische Union verloren. In dem euro­pä­ischen Unglücks­jahr 1917 begann nicht nur die amerikanische Invasion Europas, sondern eben­falls die Gegen­geschichte des Juden­staates mit der Balfour-Deklaration und zu allem Überdruß auch das Unglück Rußlands mit der judäo-bolschewistischen Macht­ergreifung, die keine Revolution war, sondern eine anti-kapitalistische Konter-Revolution, die eine asiatische Pro­­duk­tions­weise mit der ihr entsprechenden despotischen Herr­schaft über die Russen und die ihrem Reich an­gehörenden Völker errichtete.
  7. Die völlige Unter­werfung Europas durch Amerika geschah im Zweiten Welt­krieg mit der Zer­schlagung der europäischen Mitte. Die Vor­aus­­setzung dieser schlimmsten Nieder­lage Europas war das Ver­sailler Diktat mit seinen unendlichen Annektionen und Reparationen und dem völker­­rechts­­widrigen Kriegs­schuld-Vorwurf, der das Prinzip der Souveränität selber, das ius ad bellum, verraten hat, indem das Versailler Diktat dieses oberste Recht dem Deutschen Volke absprach.
  8. Der Krieg ist nicht nur, wie schon Clau­sewitz wußte, die Fort­setzung der Politik mit anderen Mitteln, sondern auch die Fort­setzung der Ökonomie und der Ideologie mit außer­öko­nomischen und außer­ideologischen Mitteln. Diese anderen Mittel sind Gewalt­mittel. Dabei ist, wenn es zur Gewalt kommt, diese immer ein Mittel und nie der Zweck. Deswegen beschwören Kriegs­parteien stets den Frieden, denn der bloße Zweck ist stets ein fried­licher Genuß, und der ist um so unge­trübter zu erlangen, je weniger ihm gewalt­samer Wider­stand ent­gegen­gesetzt wird. Wenn jener, dem der Zweck entrissen werden soll, friedlich bleibt, kommt es auch nicht zum Krieg, weil nie der Angreifer die Schuld am Kriege trägt, sondern erst der uneinsichtige, gewalt­same Ver­teidiger. Weil der Krieg eine Form des gesell­­schaftlichen Ver­kehrs, deswegen ist er auch das Kriterium von Gesell­schaft, weil ihre letzte Instanz. Frieden gibt es nur innerhalb einer Gemeinschaft und nur solange, als diese nicht in mindestens zwei gesell­schaftliche Subjekte zerfallen ist. Eine fried­liche Gesell­schaft ist unmöglich und wäre, falls erzwungen, keine Gesell­schaft mehr, sondern eine Gemeinschaft. Der Krieg ist nicht nur Fort­setzer der Politik mit anderen Mitteln, sondern auch der Wirt­schaft und des Bewußt­seins. Daher ist alle Gesell­schafts­wissenschaft in letzter Instanz Kriegs­wissenschaft.
  9. Er­weiterungs­kriege sind Schadens­trachtungen, die die militärischen Ge­walt­­kriege vor­bereiten, begleiten oder nach­bereiten. Sie werden in den politischen, ökonomischen und ideologischen Räumen aus­ge­fochten und wenden den außer­militärischen Zwang der so­genannten In­telligenz­dienste an, deren Vorliebe für Presse, Er­pressung, Bestechung, Folter und Mord wahrlich kein Geheimnis ist. In den 1890er Jahren setzte der vorbe­rei­tende propagandistische Er­weiterungs­krieg gegen Reich und Volk der Deutschen bereits ein, und der nach­bereitende Er­weiterungs­krieg gegen alles Deutsche wurde auch nach dem 3. Oktober 1990 nicht etwa ab­geschwächt, sondern in zuvor un­vorstell­barer Weise verstärkt.
  10. Das Jahrhundert der Massen war das 20. Jahrhundert. Die Führer dieser Massen konkurrierten um den Titel des „welt­historischen Indivi­duums“. Historische Helden, die in diesem Wett­kampf zur Auswahl standen, waren die Volksführer Lenin, Stalin, Mao, Ho, Mussolini und Hitler. Lenin und seine Nach­ahmer waren die industriellen Re­volutionäre der asiatischen Geschichts­form, und Mussolini versuchte eine Restauration der antiken Geschichtsform; gemeinsam war ihnen die anti­kapitalistische Konter­revolution. Allein Hitler gelang die antikapitalistische Revolution der germanischen Geschichts­form in der von Marx und Engels vorher­gesagten Anfangs­form einer Diktatur des Pro­letariats, an der auch der Mittel­stand und die Schwer­industrie sich beteiligten. Dies gelang, weil die Deutschen das kulturell, sozial, ökonomisch und technisch höchst­entwickelte Volk der Welt waren und seine Er­rungen­schaf­ten selbst durch die militärische Nieder­lage und die darauf­folgenden Plün­derungen und Massen­morde nicht un­geschehen gemacht werden konnten.
  11. Die große Er­zählung von den glänzenden sozialen Er­rungen­schaften wie von dem helden­haften Kampf und Unter­gang des Dritten Deutschen Reiches ist heute schon zum un­verwüstlichen globalen Mythos geworden, wofür die in alle Welt verstreuten Tod­feinde dieses Reiches selber gesorgt haben. Die Juden, deren global-nomadischer Volks­geist nach dem Sieg über das Deutsche Reich sich definitiv 1948 (mit der Gründung Israels) zum regierenden Welt­geist auf­geschwungen hat, üben als Anti-Nation und Negativ-Exponenten der Gegen­geschichte die globale Hirt­schaft aus, mit den demolierten Völkern und den angetriebenen Migranten­strömen als ihren Herden. Die breite Masse der Mensch­heit erscheint heute nicht mehr als unter einer Herr­schaft in der Knecht­schaft befindlich, sondern als in der globalen Vieh­schaft von einer jüdischen Hirt­schaft getrieben, mit den nur allzu bekannten weltweiten Übeln.
  12. Die neue deutsche Mythologie, von den Denkern der deutschen Romantik seit dem klassischen Jahrzehnt der 1790er Jahre vorgedacht, entwickelte sich im hellen Lichte der deutschen Geschichte des 19. Jahrhunderts. Mit dem Ende der Neuzeit in den 1830er Jahren bildete sich der erkenntnistheoretische Historismus heraus und schuf – in Kunst und Industrie, in Wissenschaft und Technik – die Gründungsmythen des besitz­bürgerlich-kapita­listi­schen Zeitalters. Und dann im 20. Jahrhundert, dem Zeitalter der Massen und ihrer Extreme, kann man sagen, daß in ihm weder der Konservativismus, der Liberalismus, der Kommunismus noch der Faschismus einen bleibenden und immer noch anschwellenden Mythos begründet hat, sondern allein der deutsche Nationalsozialismus. Er schuf die von den deutschen Romantikern (also den Germantikern) herbei­ge­sehnte neue deutsche Mythologie, die das Wunderbarste, das Helden­hafteste und auch das Schrecklichste zu erzählen weiß und sowohl Glauben als auch Unglauben fand und weiterhin findet. Diese große deutsche Erzählung ist ein seit unserer klassischen Zeit anschwellender Bocksgesang, eine überwältigende Tragödiendichtung, die die Völker der Welt in ergriffene Zu­schauer verwandelt hat.
  13. Neben den militärischen Heldentaten hat das Dritte Reich auch historische Großtaten vollbracht, denn es hat das geschicht­lich Gebotene angefaßt:
    (a) die von Polen geraubten deutschen Ostgebiete im September 1939 wieder in Besitz genommen,
    (b) in die von der asiatischen Geschichtsform (orientalischen Despotie) bestimmte und mit dem Auftrag der Welteroberung („Weltrevolution“) versehene Sowjetunion, deren riesige Militärmacht in An­griffsformation aufgestellt war, im Juli 1941 präventiv hineingestoßen, und es hat
    (c) der nordamerikanischen Union als der hinter der Sowjetunion stehen­den Macht den Krieg erklärt, der wirklich unvermeidbar war, der bis heute anhält und der erst mit der Auflösung der USA in reelle Nationalstaaten beendet sein wird. Denn Amerika ist heute noch die anti-völkische Un-Nation, die folgerichtig von der jüdischen Anti-Nation getrieben wird.
  14. Europas Nullität in geistiger und politischer Hinsicht besteht seit 1945, als das Deutsche Reich in die Handlungsunfähigkeit geschlagen worden war. Sie beschleunigte sich mit dem Aussterben der Kriegsgeneration von Jahrzehnt zu Jahrzehnt und liegt heute offen zutage. Der Anschluß des reaktiven sowjetischen Besatz­ungskonstrukts DDR an das initiative Reichszerteilungsgebiet BRD hat die inneren Spannungen zwischen Mittel- und Westdeutschen verständlicherweise verstärkt. Die Westdeutschen, insoweit sie dem Besatzungskonstrukt BRD verhaftet bleiben, sind den Mitteldeutschen zwar ebenbürtig, aber nicht ebenwürdig, weil sie ihre Besatzungsmacht nicht hinauskomplimentiert und die BRD noch nicht abgewickelt haben. Solange dies nicht geschehen ist, können die der BRD verhafteten Westdeutschen eine Meinungsfreiheit und eine Selbstbe­stimmung noch nicht bean­spruchen. Die Österreicher hin­gegen sind den mitteldeutschen Altreichern sowohl ebenbürtig als auch ebenwürdig, weil sie es geschafft haben (in Ausnutzung des mitteldeutschen Aufstandes vom 17. Juni 1953) ihr Territorium 1955 von den Besatzungstruppen der Siegermächte zu säubern.
  15. Dem militärischen Untergang des Dritten Reiches folgte die provisorische Lüge des lügenhaften Provisoriums BRD, das von sich behauptete, nur ein vorläufiges Konstrukt für die bald zu beendende Zeit der Handlungsunfähigkeit des Deutschen Reiches zu sein und solange in Geschäftsführung ohne Auftrag die Belange von Volk und Reich der Deutschen unter den Bedingungen der Besatzung auf einem Teilterri­torium zu vertreten. Hoch und heilig wurde erklärt, daß Deutschland nie und nimmer ein Einwanderungsland sein werde, als die ersten Gastarbeiter den nur allzu berechtigten Verdacht der Westdeutschen erregten. Daß der Volkstod der Deutschen genau nach den Vorgaben des Hooton-Planes nicht nur ernst gemeint war, sondern mit ihm jetzt auch ernst gemacht wird, liegt gegenwärtig (im Frühjahr 2016), mit dem Übergang von der jahrzehntelangen ruhigen Zivil-Okkupation in eine stürmische Zivil-Invasion, offen zutage. Und daß dieser hybride Krieg gegen das Deutsche Volk nicht mit irgendwelchen germanischen Völker­schaften ausgeführt wird, sondern mit nachdrücklich abgesüdeten Völker­schaften fremder Rasse, nötigt auch Gegnern des Dritten Reiches das Zugeständnis ab, daß Hitler in seinem Testament Recht behalten hat, als er erklärte, daß auch nach der Niederlage des Deutschen Reiches die Rassenfrage der strategische Hauptgesichtspunkt bleiben würde. Erst langsam und dann immer schneller wurde offenkundig, daß Anti­ger­manismus und Deutschenhetze mittels Absüdung Europas durch tieferstehende Fremdrassen die Hauptwaffen des hybriden Krieges sind, der sofort nach der Kapitulation der Deutschen Wehrmacht am 8. Mai 1945 einsetzte.
  16. Daß der deutsche Volkstod jetzt noch auf legale Weise, ohne einen Bruderkrieg, aufgehalten werden kann, das ist wohl auszuschließen. Eine Herrschaft des Unrechts kennzeichnete nicht nur die BRD von Anfang an, sondern alle anderen Reichszerteilungsgebiete. Nach und nach wurde dies auch zum Schicksal der anderen Völker Europas, soweit sie dem West­block unterworfen waren. Die europäische Union (EU) als Wurmfortsatz der nordamerikanischen Union institutionalisierte dieses von den deutschen Reichszerteilungsgebieten ausgehende Unrechtsregime in Alteuropa. Der ehemalige Ostblock einschließlich Rußlands hingegen konnte sich nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und nach einem Jahrzehnt libera­li­stischer Zerstörung völkisch stabilisieren. Insonderheit hat das Russische Reich sich wieder als die Großmacht Europas gezeigt und stellt die Vorherrschaft der USA über Europa in Frage. Die USA sind seitdem in erbitterten geostrategischen Rückzugsgefechten gefangen, nicht nur in Europa und am mittelländischen Meer, sondern auch in Fernost und im südchinesischen Meer.
  17. Diese Ansichten, die die heu­ti­ge Welt­la­ge bie­tet, füh­ren rund um den Erd­ball zu neu­en Ein­sich­ten. Al­lent­hal­ben wird der Glo­ba­lis­mus als das er­kannt, was er im­mer schon war: Der Hoch­ver­rat an den Sou­ve­rä­nen, an den Völ­kern der Welt. Die lan­ge Wel­le, die durch die Welt­ge­schich­te an­bran­det, wird zur Ver­wirk­li­chung des Grun­d­­sat­zes Ein-Volk-ein-Staat füh­ren. Und dies auch in Nord­ame­ri­ka.
  18. Die europäische Völkerordnung wird sich nach der Befreiung Mitteleuropas von der amerikanischen Besatzung um das wiederhergestellte Deutsche Reich herum bilden. Die geostrategische Achse, die es ermöglicht, daß die europäischen Völker erneut auf der eurasischen Weltinsel die führende Rolle spielen, ist damit wiederherzustellen, daß Bismarcks Rückversicherungsvertrag mit dem Russischen Reich wieder in Kraft gesetzt wird. Ein kleiner feierlicher diplomatischer Akt in Tauroggen oder in Rapallo würde dazu völlig ausreichen. Die Substanz der erneuerten europäischen Völkerordnung wird die Rückkehr zum Völkerrecht sein und dessen Neubeginn mit dem status quo ante vom August 1914.
  19. Allein die Achse Moskau–Wien/Berlin verleiht Rußland, dem größten Land der Welt, und den Russen, dem größten Volk Europas, den verdichteten Rückhalt, um im eurasischen Bund mit der asiatischen Vormacht China ein gleichgewichtiger Partner zu sein, der eine Bevölkerungsexpansion aus Asien nicht zu fürchten hat.

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Das Verbrechen der Integration

  1. In der Flüchtlingslüge kommen Deutschen-Haß, Anti-Ger­manismus und eben auch das ganz besondere Ver­brechen der Integration zusammen.
  2. Das Ver­fahren der Integration art­fremder Menschen in Mittel­europa dient nicht nur der Ver­nichtung des Deutschen Volkes, sondern der Aus­löschung des völkisch-homogenen Souveränitäts­prinzips über­haupt.
  3. Die seit dem Sommer 2015 nach Mittel­europa ein­strömenden Zivil­­invasoren verstärken, wohl­organisiert und gut ausgerüstet wie sie sind, die hier seit Jahr­zehnten aufgebaute Zivil­okku­pation in aggressiv-dramatischer Weise.
  4. Die fremdrassische Zivilinvasion verleiht der artgleichen Zivilokkupation eine millionenstarke Überwältigungskraft gegen das wehrkraftzersetzte Deutsche Volk, das dadurch aber auch sich seines alten Tatenruhms erinnert, die fundamentalen Waffen der Kritik schon einsetzt und auf die Kritik der Waffen sich vorbereitet.
  5. Jede Art von Fehde und Krieg bezweckt Schadenstrachtung. Der zugefügte Schaden soll den Geschädigten zur Unterwerfung unter den Willen des Schädigers und zur Erfüllung seiner Forderungen zwingen. Die finanziellen und politischen Zugeständnisse der BRD an die Türkei sind erstes Resultat der Zivilinvasion.
  6. Ein Volk kann man durch eine siegreiche Invasion nicht umvolken, man kann es nur entvolken, also zu einer bloßen Bevölkerung hin vernichten. Die Methode, dies solches bewirkt, wird als Integration der Fremden hoch gerühmt. Daher ist Integration die böseste Art des Mordens am Deutschen Volke, weil sie im Deutschen Volk vollzogen wird. Es handelt sich um das Integrationsverbrechen.
  7. Ein Rassenkrieg in Europa ist trotzdem nicht unausweichlich. Es sieht eher nach einem Bruderkrieg gegen jene Horde aus, die in allen europäischen Völkern den Vatermord begangen hat.
  8. Der politische Mutti-Mord wird nur den Auftakt des unausweichlichen Bruderkrieges bilden. Kain schlug Abel tot. Dies wird sich immer wiederholen, denn der Ackerbauer muß den blutopfernden Nomaden stets aufs Neue von seinem Boden vertreiben.

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Das Königreich Sachsen

Wappen des Königreichs Sachsen
Die monarchische Verfassung ist die Verfas­sung der entwickelten Vernunft; alle anderen Verfassungen gehören niedri­geren Stufen der Vernunft an.G.W.F. Hegel

  1. Wir Sachsen verurteilen die geschichtlichen Gewaltakte der Feind­mächte des Deutschen Reiches, die am 9. November 1918 den sächsischen König gestürzt und Sachsen zum Freistaat degradiert haben.
  2. Wir bitten den sächsischen Thronfolger aus dem Hause Wettin, die Macht in Dresden wieder zu ergreifen, seinen Stamm aus der BRD zu befreien und das Königreich Sachsen solange wieder als unabhängigen Staat zu führen, bis in Berlin der König von Preußen das Wort und die Macht ergriffen und als Deutscher Kaiser das Deutsche Reich wieder handlungsfähig gemacht hat. Dann erst soll Dresden die Gefolgschaft zu Berlin wiederherstellen.
  3. Bis dahin möge das Königreich Sachsen sich mit Wien, Budapest, Preßburg, Prag und Moskau verbünden, um die amerikanische Fremdherrschaft aus Mitteleuropa hinauszudrängen.




Ruhmreiches Ungarn

Wappen_Österreich-Ungarn_1916_(Klein)
»Ungarn ist der Kirchhof der Deutschen.« Altes Sprichwort
  1. Zu Beginn des 10. Jahrhunderts haben die Einfälle der ungarischen Stämme, die damals noch Nomaden waren, die deutschen Herzog­tümer endlich unter Heinrich dem Vogler zu einem einigen deutschen König­reich zusammen­gezwungen. Das beglaubigten die deutschen Siege über die Ungarn 933 an der Unstrut und 955 auf dem Lechfeld bei Augsburg. Damals zwangen uns die Ungarn zu unserem eigenen Heil zu staat­licher Gediegenheit, was uns ein Jahrtausend deutsche Geschichte einbrachte.
  2. Ruhmreich handelten die Ungarn wieder im Jahre 1989, als sie den Zusammenbruch des Ostblocks durch das Niederreißen des Eisernen Vorhangs einleiteten und die mitteldeutschen Flüchtlinge von Ungarn aus nach Bergdeutschland entkommen ließen. Nach einem Jahrtausend Bünd­nistreue war dies der zweite herausragende Beweis, daß die Taten der Ungarn, gleich­gültig ob in feindlicher oder in freundlicher Absicht, den Deutschen und damit allen übrigen Völkern Europas zum geschichtlichen Vorteil ausschlagen.
  3. Wenn jetzt im Herbst 2015, inmitten des migrantischen Krieges, des Sturmes vieler Divisionen kriegs­tüchtiger Orientalen und Neger gegen Mitteleuropa, die Ungarn einen Eisernen Vorhang dagegen errichten und ihre Grenzen auch von Soldaten gegen die Eindringlinge schützen lassen – dann retten sie nicht nur die Deutschen, sondern ganz Europa vor dem völkischen Untergang. Nötig ist nur noch der Schieß­befehl gegen alle kämpferisch vorgehenden Zivilisten, die die Staatsgrenzen verletzen und die man heutzutage zu Recht nicht mehr verharmlosend „Partisanen“ nennt, sondern Terroristen, die als Raubfische samt Wasser über uns herein fluten.
  4. Die Geschichte, hat Bismarck gesagt, ist genauer als die Preußische Oberrechnungskammer. Das zeigt sich an den Parallelen des jetzt begon­nenen Untergangs des Westblocks zum Untergang des Ostblocks vor einem Vierteljahrhundert. Damals hatte der Eiserne Vorgang die Aufgabe, die Eingesperrten am Ausbruch zu hindern; der neue Eiserne Vorhang muß die Ausgesperrten am Einbruch hindern. Für die vollständige Parallele fehlt nur noch der Schießbefehl gegen die fremden Eindringlinge, der damals gegen die eigenen Ausdringlinge bestand und wirksam war.




Die Flüchtlingslüge

  1. Seit dem Sommer 2015 tobt in Europa ein offener migrantischer Krieg von zuvor nicht gesehener Aggressivität und Masse. Sein Hauptziel ist Deutschland, sein Haupt­zweck die Ausrottung der Deutschen und damit auch aller anderen europäischen Völker. Denn das erklärte Prinzip des migrantischen Krieges ist antivölkisch. So hat auch jene Charakter­maske, die gegenwärtig den BRD-Kanzler spielt (die Rolle wurde sinnigerweise mit einem kinder­losen Weib besetzt), alle Immigranten willkommen geheißen und ausdrücklich aufgefordert, Deutsch­land so zu verändern, daß die Deutschen es hinterher nicht wieder­­erkennen würden. In dem jetzt offen entbrannten Migrantenkrieg kann es aber durchaus geschehen, daß die Kanzler­maske in die Hände ihrer deutsch­völkischen Tod­feinde fällt und derart verändert wird, daß auch sie hinterher nicht wieder­zuerkennen ist.
  2. Wie jeder Krieg so begann auch der jetzige Migrantenkrieg mit einer Lüge: der Flüchtlingslüge. Sie erweckt bei den Opfern eine Welle ent­waffnenden Mitleids und törichter Hilfs­bereitschaft. Darin sind die Deutschen von einer Gut­mütigkeit, die an Dumm­heit grenzt. Denn wirkli­che Flüchtlinge sind Nichtkombattanten, die vor einer herannahenden Kriegsfront ins Hinterland ausweichen und sofort in ihren Heimatort zurückkehren und mit dem Steineklopfen und dem Wiederaufbau ihrer zerstörten Häuser beginnen, sobald die Kriegs­front weitergezogen ist. Ausnahmsweise kann dieses vorübergehende Ausweichen des Flüchtlings auch unmittelbar hinter die Grenze eines direkten Nachbarstaates führen.
  3. Die ungezählt vielen Divisionen gewaltbereiter Orientalen und Neger im wehr­pflichtigen Alter, die jetzt bereits nach Mitteleuropa eingedrungen sind, stellen beileibe keine neue Völkerwanderung dar, sondern sind entfesselte Egoisten, Vaterlandsverräter, Terroristen oder Deserteure, die dem staatlichen Kriegsdienst sich entziehen und auf die deswegen die standgerichtliche Erschießung wartet, oder es sind auch einfach übelste Verbrecher, die ihre mitgeschleppten Weiber und Kinder als Schutzschilde und Bettelhilfen verwenden. Diese Menschenmasse ist und bleibt volks­unfähig, lebte schon immer im negroiden Tribalismus mit vielen Stammes­kriegen oder unter orientalischer Despotie, und alle ihre Aufstände dagegen waren ein noch viel blutigerer Terrorismus.

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Englands Untergang – Britanniens Morgenröte

  1. Geschichtlich vollzieht sich die Besiedlung Britanniens von oben (Römer, Angelsachsen, Normannen), die Herrscher sind, von unten (Flamen, Iren, Inder), die billige Arbeitskräfte sind, oder seitlich, wenn die nach Herrschaft strebende Besiedlung unbedeutend ist (Dalriada) oder aber fehlschlägt (Danelag).
  2. Britanniens geographisch günstige Lage, einerseits mit dem europäischen Festlande durch den trennenden Ärmelkanal verbunden, andererseits zur Beherrschung des Inselmeeres geschaffen, lädt zu stetigen Eroberungen ein. Seiner geographischen Beschaffenheit wegen ist der Rumpf der Insel gleichsam ihr Haupt – das Gebiet des heutigen Englands – und ein jedes auf Herrschaft sinnendes Volk muß diesen samt seines politisch-geographischen Machtzentrums – London – besitzen und behalten. Somit beherbergen die vom Rumpfe hinwegstrebenden Glieder Britanniens die Überreste alter, schwacher Völker, die sich anfangs zwar tapfer gegen den Rumpf behaupten, doch letztlich von diesem unterjocht werden.
  3. Aufgrund der Britannien wiederholt heimsuchenden Eroberungswellen war die britische Bevölkerung seit römischer Zeit stets in beherrschende Oberschicht und beherrschte Unterschicht geteilt. Dieses Herr-Knecht-Verhältnis betraf und betrifft insbesondere Britanniens Rumpf: England. Also entstand hier nie eine wirkliche Abstammungs-, Sprach- und Schicksalsgemeinschaft, und sozial-psychologischer Notwendigkeit folgend ersetzten die Engländer den Begriff folc mit peuple.
  4. Im Gegensatz zu den Urbriten waren die Engländer somit von vornherein ob ihres Daseins als pseudo-völkische Insulaner zur gesellschaftlichen Verinselung prädestiniert. Dem hieraus keimenden Individualismus hat ihr bedeutendster Dichter ein würdiges Monument gesetzt.
  5. Diese Voraussetzungen bedingten England a) zur idealen Seemacht, b) zum idealen Ausbeuter überseeischer Kolonien und c) zum idealen Verräter Europas.
  6. Als individualistische Seemacht war England der natürliche Feind der militaristischen Landmacht Deutsches Reich. Seine wiederholten Angriffe auf das Deutsche Reich im Rahmen des von ihm hauptsächlich mitangezettelten Zweiten Dreißigjährigen Krieges, waren Angriffe auf das schlagende Herz Europas. Der Verrat an Europa sowie Englands Beteiligung am vorübergehenden Niedergange dieses Kulturkreises im Wüstensturme der Gegengeschichte sind Englands großes geschichtliches Verbrechen.
  7. Mit der militärischen Niederringung des Deutschen Reiches im Jahre 1945 hatte England als Gehilfe der Gegengeschichte sein Zerstörungswerk endgültig vollbracht und trat somit von der Bühne der Weltgeschichte ab. Der Verrat an Europa, das Ausplündern der Kolonien in Verbindung mit der Tatsache, daß die Engländer ein aus Einwanderungs- und Eroberungswellen gebildetes Pseudo-Volk sind, bedeutet nun Englands Untergang. Da ihm das ius soli vertraut, das ius sanguinis jedoch fremd ist, entbehrt England eines Immunsystems, das ihn vor seiner Selbstorientalisierung und Selbstvernegerung schützen könnte.
  8. Englands Untergang aber leitet die Wiederauferstehung der anderen britischen Völker ein: das kornische Volk[1. Dieses aus Kornwall stammende urbritische Volk ist eng verwandt mit den Bretonen und Walisern. Nachdem es seine Sprache im 19. und 20. Jahrhundert aufgrund englischen Druckes nahezu vollkommen verloren hatte, belebt es diese nun erneut und fordert zunehmende Unabhängigkeit von England.] findet wieder zu sich zurück, ebenso das Volk der Manx[2. Die Manx sind das auf der Insel Man beheimatete Volk. Neben einem starken nordischen Einfluß, stammen sie überwiegend von den Iren ab, deren Sprache sie in abgewandelter Form verwendeten, bis diese erlosch nachdem die Insel Man 1765 von England annektiert wurde. In den letzten Jahrzehnten haben die Manx ihre Sprache immer stärker ins öffentliche Bewußtsein gerufen und beleben diese nun wieder.]. Schottland fordert mit zunehmender Lautstärke seine Unabhängigkeit, und selbst die friedlichen, insichgekehrten Waliser werden zu ihrer vollen Selbstherrlichkeit zurückkehren. Englands Untergang ist Britanniens Morgenröte.

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Konjunkturen und Krisen

  1. Es gibt Konjunkturen und Krisen a) des Kapitals und b) des kapitalistischen Systems. Das gegenwärtige Niederbrechen der Marktwirtschaft ist eine Krise des kapitalistischen Systems insgesamt und nicht bloß eine der periodischen Krisen des Kapitals. Diese Einsicht ist jetzt selbst bei den Ideologen des Systems angelangt, aber gleichwohl unternehmen die politischen Funktionäre des Systems den eitlen Versuch, mit finanziellen Anreizprogrammen der Krise Einhalt und der Konjunktur einen Ansprung zu bieten.
  2. Konjunkturprogramme mitten in der Krise sind grober Unfug. Falls sie überhaupt etwas bewirken sind sie nur geeignet, jene Krankheit chronisch werden zu lassen, die zur Krise geführt hat. Diese Krankheit ist aber der akute Fall der Profitrate des Kapitals.
  3. Gegen diese gefährliche (und in historisch letzter Instanz unheilbare) Krankheit des Kapitals gibt es vorerst (bis zur nächsten Krise) nur ein einziges Heilmittel: die Kapitalvernichtung, die nicht früher aufhören darf, als die gesellschaftlich gegebene Profitmasse wieder zu einer steigenden Profitrate des überlebenden Gesamtkapitals führt. Kapitalvernichtung heißt zwar auch Verschrottung von Sachkapital einerseits und Kurzarbeit und Entlassung von Humankapital andererseits, ist in erster Linie aber ein plötzlich einsetzender Wertgrößenverfall des noch fungierenden Kapitals. Dieses allein ist die Heilung der Krankheit, die im akuten Fall der Profitrate offen ausbricht. Ihre eigentlichen Ursachen hat diese Krankheit in den Produktivkraftsteigerungen der Arbeit, der dazu relativen Unterkonsumtion der breiten Massen und der sich so ergebenden Überproduktion in Bezug auf die zahlungsfähigen Bedürfnisse.
  4. Aus den Produktivitätssteigerungen der Arbeit folgt der Wertverfall der Arbeitsprodukte, und dieser ist auch einer der objektiven Gründe für den Wertverfall der Arbeitskräfte und ihrer relativen Verelendung. Diese beschleunigt sich schließlich zu einer absoluten Verelendung durch den Import ausländischer Arbeitskräfte, der bewirkt, daß Arbeitskraft billig wie Dreck wird, und das läßt ihren Konsumgüterkorb schrumpfen. Diese erzwungene Unterkonsumtion der breiten Masse, die voller Bedürfnisse, aber ohne ausreichende Zahlungsfähigkeit ist, stößt in der Krise auf die relative Überproduktion. Dies muß zu Absatzeinbrüchen und Produktionsstillstand führen.
  5. Parlamentarismus ist das heute im Westblock vorherrschende totalitäre System, das die Regierung aus der Parlamentsmehrheit bildet. Weil im totalitären Parlament die bürgerliche Gesellschaft die Regierung stellt, kann in der Krise das besitzbürgerliche Sonderinteresse, das sich mit dem kompetenzbürgerlichen Sonderinteresse (bezüglich des Erhalts der Arbeitsplätze) verbündet, unmittelbar in die Staatskasse greifen. Das führt zu einer Inflation staatlicher Konjunkturstützungsmaßnahmen und entsprechend erhöhter Staatsverschuldung.
  6. Die Staatsverschuldung wird wieder beseitigt werden durch Geldinflation, hervorgerufen durch Gelddrucken. Die Konjunkturstützungsmaßnahmen bezahlen also die breiten Massen mit der Entwertung ihrer Geldersparnisse. Von der Inflation des Geldes profitiert aber nicht nur der Staat, der seine Schulden abwirft, sondern ebenso der hochverschuldete Sachkapitalbesitzer. Selbst bei einer förmlichen Währungsreform, bei der jeder wieder mit vierzig Mark begänne, haben Proletariat, Subproletariat und Prekariat nichts als diese in der Hand, die Kapitalbesitzer hingegen die beleihbaren Produktionsmittel. Die Ungleichheit und die Ungerechtigkeit bliebe dieselbe wie zuvor.
  7. In der Weltwirtschaftskrise von 1929-33 hat man den Staatshaushalt in Deutschland wohlweislich ausgeglichen gehalten, denn die Erfahrung der Inflation lag erst wenige Jahre (1923) zurück. Bei dem bisherigen Verlauf der Globalwirtschaftskrise ist ein aus Preisverfall, Produktionseinbruch, Massenarbeitslosigkeit, Geldinflation und staatlichen Zwangsmaßnahmen verklumptes Gesamtrisiko entstanden, wie es die Geschichte des kapitalistischen Systems zuvor noch nicht gesehen hat. Die Maßnahmen staatlicher Zwangsgewalt werden vermehrt und entwertet: Staatsinflation.
  8. Was dem Kapital der Mehrwert ist der Herrschaft der Machtzuwachs und der Ideologie der Sinn. Den politischen Bannerträgern der Kapitalherrschaft wird in einer derart unsteuerbaren Krise zunehmend die Gefolgschaft verweigert. Ihr durch relativen materiellen Reichtum gerechtfertigter Demokratismus und Bürokratismus werden zuerst durch Korruption, „No-Go-Areas“, demokratiebefreite Zonen, Vetternpolitik, Autoritätsmißachtung, Steuerstreik, Unruhen oder Autonomieerklärungen zersetzt, später durch starke Gemeinschaftsführer vollends zerschlagen. Bereits vorher kann die herrschende Ideologie in eine Sinnkrise geraten sein, weil weder traditionelle Denkmuster noch eifriger Humanismus den Glauben an das bisherige System stützen konnten. Die bürgerliche Gesellschaft wird schwermütig, ihre generelle Handlungsunfähigkeit ihren Beteiligten zunehmend bewußt.
  9. Wirtschaftskrise, Machtverfall und Depression ergeben eine Systemkrise von gewaltigen Ausmaßen, für die eine ebensolche Revolutionskonjunktur zu erwarten ist. Aber sicher ist natürlich nichts, denn die Konterrevolution schläft nicht und die Revolution reibt sich noch verwundert die Augen, ganz überrascht von ihren neuen Aussichten.

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Die liberalistische Volksrevolution

  1. Das Deutsche Kolleg fordert seit den neunziger Jahren des 20. Jahr­hunderts das Recht auf Arbeit und das Grundrecht an einem unveräußerlichen Mindest­grundstück, und beides für jeden Deutschen. Damit gehören die sozialistische Volks­revolution und die konservativistische Volks­revolution zum programmatischen Kern­bestand des Deutschen Kollegs.
  2. Wir sehen jetzt, im Jahre 2008, mit dem Beginn der Global­krise in der Anfangs­form der globalen Wirtschafts­krise, die weit folgen­reicher zu werden verspricht als die Weltwirtschaftskrise von 1929-1933, den geschichtlichen Zeit­punkt gekommen, unser Programm um die liberalistische Volks­revolution zu erweitern.
  3. Der Zeit­raum vom Anfang der 80er Jahre bis 2008 war eine Epoche der liberalistischen Klassen­revolution. In ihr wurde die Klasse der Liberalen, der Besitzer des Produktionsfaktors Kapital, in jeder von ihr nur gewünschten Art und Weise bevorzugt. Die Klasse der Kapital­besitzer zerriß in der jetzt beendeten Ära alle öffentlichen Gängel­bänder und durchbrach die Schranken, die ihr die außer­ökonomische Zwangs­gewalt des Staates bislang noch auferlegt hatte.
  4. Mit dem Wegfall dieser Beschränkungen wurde die liberale Kapitalisten-Klasse nicht mehr vor sich selbst geschützt. Ihre eigene Zerstörungskraft und Asozialität konnte sich voll entfalten, insbesondere gegen die national organisierten Arbeiterklassen und gegen den nationalen Sozialstaat, der zunehmend in einen antinationalen Liberal- oder Kapitalstaat verwandelt wurde. Dieser globale Sieg der liberalen Klasse mit ihrem revolutionär entfesselten Kapitalismus sprengte den Bereich der volkswirtschaftlichen Nützlichkeit.
  5. Das Zeitalter der neo­liberalen Klassen­revolution ist jetzt zwar definitiv beendet, aber nur negativ. Die da oben können nicht mehr so weiter­machen wie bisher und die da unten wollen es nicht mehr. Das kenn­zeichnet die vor­revolutionäre Lage. Positiv zu überwinden ist die Globalkrise, die weder ökonomisch noch politisch noch ideologisch einen Stein der alten Ordnung auf dem anderen belassen wird, nur durch eine Umkehrung der liberalistischen Revolution aus einer bloßen Klassen­revolution in eine Volks­revolution. Und das allein würde bedeuten, daß nicht bloß die Globalisierung, sondern der Kapitalismus beendet wird. Dieses historische Ereignis wird sich für den einzelnen Volksgenossen darin zeigen, daß er neben dem Recht auf Arbeit und dem Grundrecht (an einer Mindest-Immobilie) auch ein unveräußerliches Mindest-Kapitaleigentum erhält, das so bemessen ist, daß die dem Einzelnen zufließende Dividende die Existenzsicherung in der Höhe des pfändungsfreien Einkommens gewährleistet.
  6. Eine Volksrevolution hebt das Monopol einer Klasse der bürgerlichen Gesellschaft an einem der drei Produktionsfaktoren auf, indem sie diesen Faktor zu gleichen Wertgrößenanteilen auf jeden einzelnen Volksgenossen verteilt und jeden mit einem gleichen Stimmrecht in der Teilhaber-Versammlung des Produktionsfaktors ausstattet. Das Stimmrecht kann unmittelbar oder mittelbar ausgeübt werden. Das vom Stimmrechtseigentümer bei mittelbarer Ausübung erteilte Mandat muß immer imperativ sein. Betrifft die Volksrevolution den Produktionsfaktor Kapital, dann ist sie eine liberalistische Revolution, die das Produktionsmittel-Monopol der Kapitalisten-Klasse beendet und alle Produktionsmittel, sofern sie die Form von Geld- oder Sachkapital angenommen hatten, vergesellschaftet. Vergesellschaftet ist der Produktionsfaktor nur insoweit, als er an die einzelnen Individuen eines Volkes, das als besonderen Stand die bürgerliche Gesellschaft ausgebildet hat, verteilt wurde. Da die Gesellschaft aber nur deswegen eine bürgerliche ist, weil sie einer staatlichen Gemeinschaft unterworfen wurde, ist der (an die einzelnen Volksgenossen) vergesellschaftete Produktionsfaktor Kapital zugleich vergemeinschaftet, weil dieser souveräne geschichtliche Akt von einer reellen Nation, deren Angehörige ausschließlich demselben Volke zugehören, vollbracht wurde. Auf diese Weise wird das Kapital also bürgerlich vergesellschaftet und zugleich national vergemeinschaftet, aber nicht verstaatlicht. Denn die Verstaatlichung der kapitalistischen Produktionsmittel wäre ihre Absonderung von der bürgerlichen Gesellschaft insgesamt, somit also weder die klassenlose Vergesellschaftung in ihr noch ihre wirkliche Vergemeinschaftung durch den alle Bürger und ihren Staat umfassenden staatsbürgerlichen Verband.
  7. Die liberalistische Volksrevolution als positive Überwindung der Globalkrise, zu der das Monopol einer Klasse am Produktionsfaktor Kapital geführt hat, wird auch die Volksrevolutionen in den beiden anderen Produktionsfaktoren herbeiführen, die durch das Recht auf Arbeit als sozialistisch und durch das Grundrecht (an Grund und Boden) als konservativistisch charakterisiert sind. Volksrevolutionen sichern die Freiheit jedes einzelnen Volksgenossen durch unveräußerliche Rechte (an Boden, Kapital und Arbeit), Klassenrevolutionen dagegen fördern ihre Klassengenossen durch veräußerliche Rechte, also die Erleichterung der Veräußerbarkeit ihrer Faktorgüter.
  8. Ein Gemeinwesen von freien Grundeigentümern, die auf eigner Scholle mit eigner Kraft und eignen Mitteln arbeiten, also Mittelstand (weil im Stande ihrer selbstbenutzten Produktionsmittel) sind, mag zwar konservativ, liberal und sozial genannt werden, den bürgerlich-gesellschaftlichen und parlamentarischen Klassengegensatz von Konservativismus, Liberalismus und Sozialismus aber gibt es in solch einem mittelständischen Gemeinwesen nicht. Es besteht nicht aus Kapitalisten und Proletariern, sondern aus produktionsmittelbesitzenden Arbeitern.
  9. Die Entschädigung für die enteigneten Kapitalisten besteht a) in der Ausstattung mit dem gleichgroßen unveräußerlichen Mindestkapital wie alle anderen freien und gleichen Volksgenossen, b) im eigentumslosen Besitz des übrigen Geld- und Sachkapitals ihrer Unternehmen, das sie als Lehen zur Fortführung ihrer Unternehmen bekommen, falls diese vom Souverän als volkswirtschaftlich erwünscht angesehen werden, und c) in der Resozialisierung in die Volksgemeinschaft, indem sie vom Fluche der Aneignung fremder Arbeit und damit der Ausbeutung befreit werden.




Die Wertrevolution des Kapitals

  1. Das kapitalistische System ist von Beginn an ein Revolutionssystem. Jede Revolution ist die Umkehrung wesentlicher Verhältnisse im Gemeinwesen derart, daß neue und höherstehende Verhältnisse wesensbestimmend werden. Führt die Umkehrung zu alten und tieferstehenden sozialen Verhältnissen, dann liegt eine Konterrevolution vor. Es geschieht aber auch, daß Kräfte, die sich als Revolutionäre verstehen und versuchen, eine Revolution zustande zu bringen, aufgrund der ideologischen Verkürzungen ihrer Theorie und der Primitivität der vorhandenen materiellen Bedingungen nur eine Konterrevolution bewerkstelligen. Dies passierte den russischen Bolschewisten.
  2. Revolutionen im Kapitalismus betreffen die naturale oder die soziable Seite des Gemeinwesens, sie sind technischer oder sozialer Natur. Die ganze reelle Unterordnung der Produktion unter das Kapitalverhältnis besteht aus einer Reihe von technischen Revolutionen der Produktionsprozesse – ausgehend von einfacher Kooperation angeheuerter Massen von Arbeitern über deren Formen von Arbeitsteilung (heterogene und organische), Ausdifferenzierung der Werkzeuge, deren Kombination in der Werkzeugmaschine, die Weiterentwicklung der Werkzeugmaschine zur Kraft- und zur Kraftübertragungsmaschine, eine Geschichte technischer Revolutionen, die gegenwärtig bei der vollautomatisierten (arbeitsersetzenden) Fabrik als Normalform der Produktion angelangt ist und in die Robotik (den Arbeiterersatz) und in die Miniaturisierung bis zur Nanotechnik weiterläuft. Alle diese Prozeßinnovationen waren von Produktneuerungen begleitet, viele davon sog. Killerapplikationen, die sozialstrukturelle Umwälzungen zur Folge hatten und ganze Industrien verschwinden ließen. Diese sozialen Umkehrungen als Folge von technischen Revolutionen waren Revolutionen im Kapitalismus, aber keine Revolution gegen den Kapitalismus und über ihn hinaus.
  3. Auch die Verwertungskrisen des Kapitals, die periodisch auftreten und insgesamt zu Wertrevolutionen von Waren, Geldern und Kapitalien führen, sind Krisen im Kapitalismus und keine gegen ihn. Sie wirken wie Verjüngungskuren des Kapitals: ein großes gesellschaftliches Gesamtkapital wird mehr oder weniger stark verkleinert. Diese Verkleinerung ist dann zugleich eine Verjüngung, wenn die Profitmasse innerhalb gewisser Toleranzen gleich bleibt. Folglich fällt die konstante gesellschaftliche Masse des Gesamtprofits auf ein verkleinertes Gesamtkapital mit der Folge einer vergrößerten Rate des Profits. Das gesellschaftliche Gesamtkapital ist nicht nur verkleinert worden, sondern findet sich wahrhaft verjüngt wieder, weil es auch profitabler wurde und am Markt ein jugendliches Verhalten zeigt, lebhafter und unternehmungslustiger agiert.
  4. Für seine wiedergewonnene Wertabschöpfungskraft muß das gesellschaftliche Gesamtkapital den Preis einer teilweisen Selbstvernichtung entrichten. Dieses war in der Weltwirtschaftskrise von 1929-33 so und ist in der Globalwirtschaftskrise von 2008 ff. nicht anders. Der Unterschied ist nur, daß es damals noch mehr Welthaltigkeit und weniger Globalität gab. Der unmittelbare Auslöser der Wertrevolution des Kapitals ist selbstverständlich der Fall der allgemeinen Profitrate, der aus einer immer vorhandenen Tendenz zu einer akuten Realität wird. Diese Verwertungskrise des Kapitals ist die Eröffnungsphase seiner Wertrevolution. Zu den unmittelbarsten Folgen des Krisenbeginns gehört die sog. Deflation, also der Wertverfall und damit die Preissenkung der Waren und Dienstleistungen. Dies entfernt eine Reihe von Produzenten aus dem Markt und das führt zur sog. Inflation, also erneuten Preissteigerungen, die um so dramatischer ausfallen, je rabiater der Schnitt am gesellschaftlichen Gesamtkapital war. Der Konkurrenzkampf der Kapitalien in der Krise wird in erster Linie darum geführt, welche Einzelkapitalien mit der Vernichtung ihrer Existenz die Verkleinerung des gesellschaftlichen Gesamtkapitals bewirken müssen.
  5. Ein Unterschied der Weltwirtschaftskrise 1929 von der Globalwirtschaftskrise 2008 besteht in Hinsicht auf die Modalabteilungen des Gesamtkapitals darin, daß die Krise damals als Börsenkrise, also im Handel mit Aktien, mit Anteilen an Realkapitalien, begann, diesmal aber mit dem Zusammenbruch oder der Verstaatlichung von Immobilienbanken eröffnete, die mit Fiktivkapitalien, also mit den bloß vorgestellten Marktwerten von Grundstücken, handeln. Darin spiegelt sich der Geist der Globalisierung als totalitäre Zerstörung der Welt und des Weltmarktes wider und von der technischen Seite her die Virtualität, auf die das globalisierende Wirtschaften als totalitäre Verabsolutierung der Freihandelsdoktrin sich stützt.
  6. Der ununterbrochene Strom der Einwanderung von Arbeitskräften war die Grundbedingung für die riesige Immobilien-Spekulationsblase, deren schließliches Platzen die gegenwärtige Globalkrise ausgelöst hat. Ein aggressiver Immigrationismus der Herrschenden, der jede Fremdenfeindlichkeit der Einheimischen streng unterdrückt hat, um als Folge der Einwanderung die permanenten Steigerungen der Immobilienpreise aufrechtzuerhalten, bildete die Grundlage der ganzen Kreditaufblähung. Die ging so weit, daß sie selbst Konsumkredite für eigenkapitallose amerikanische Hauserwerber einschloß. Alle Staaten, die zu den Gewinnern der Globalisierung gehören wollten, stützten ihre Konjunkturförderung auf das Fiktivkapital der ständig steigenden Immobilienpreise. Deren Kehrseite ist aber
    • der nachhaltige Kaufkraft- und Wohlstandsverlust für die proletarischen und subproletarischen Schichten einschließlich der mittleren Einkommensschichten dank steigender Wohnungsmieten und Hauspreise und
    • die Lohnsenkungen an den Immigrations-Arbeitsmärkten wegen ständig steigendem Arbeitskräfte-Angebot.

    Beide Folgen der durch Fiktivkapital gestützten Kreditüberdehnung beschleunigen die Tendenz zur Verelendung im Kapitalismus ungemein. Das Spekulantentum, die Wechselreiterei und der altbekannt Leibhaftige, der schachert und wuchert bis zum Pogrom, machen die kapitalistische Produktionsweise elend und schießen sie sturmreif. Zusammen verstärken sie die grundlegende Ursache aller kapitalistischen Krisen, nämlich den Gegensatz zwischen der gewachsenen Produktivkraft und der Konsumbeschränkung der Massen. Das Produktionsverhältnis wird von seinen irregulären Zirkulationsverhältnissen zunehmend gedrosselt und irgendwann auch erdrosselt.

  7. Es gibt kein Marktversagen. Die Krise ist der Beweis, daß der Markt funktioniert. Gleichwohl gibt es ein großes Verbrechen der Marktideologen, die Wirtschaft überhaupt als Marktwirtschaft zu bestimmen oder deren vollständige Durchsetzung in der sozialen Wirklichkeit zu verlangen, denn das ist die Aufforderung zum Selbstmord der Völker. Völker an sich sind schon immer eine Eigenwirtschaft und werden es bleiben. Den Markt, so sehr er sich auch marktschreierisch in den Vordergrund drängen mag, brauchen die Völker und ihre Eigenwirtschaften nur zur Ausgleichung von Überschüssen und Unterschüssen. Der Kern jeder Wirtschaft ist Eigenwirtschaft, die eine Marktwirtschaft als Hülle oder Rand oder Spielbein betreibt. Die gegenwärtige Globalwirtschaftskrise ist auch eine globale Ideologiekrise, die die falschen Begriffe der liberalistischen Vulgärökonomen zum Vorschein bringt.
  8. Der Finanzsektor ist keine Finanzindustrie, denn er produziert nichts. Daher kann es auch keine Finanzprodukte geben. Eine allgemeine Verteuerung der Waren und Dienstleistungen ist keine Inflation und ein Nachgeben der Preise auf breiter Front keine Deflation. Inflation ist die Vermehrung einer nicht goldgedeckten Währung bei gleichbleibendem Umfang der marktwirtschaftlichen Produktionen und Zirkulationen, Deflation ihre Verminderung. Eine Kapitalsammelstelle ist keine Investmentbank, weil keine Bank. Ein Bankkapital ist die Vereinigung von Geldhandlungskapital mit zinstragendem Kapital, seine Kernoperation die Verwandlung von zur Aufbewahrung eingesammeltem Geld in ausleihbares Kapital. Vereinigt sich diese Metamorphose von Geld in Kapital mit industriellem Kapital, kann man von Finanzkapital sprechen. Die Verschmelzung von Finanzkapital mit dem fiktiven Immobilkapital oder dem ebenso fiktiven Kapital, das im Preis von Staatsschuldpapieren steckt, bringt ein echtes Monopolkapital hervor, das auch im großen Stil Krieg führen kann, z.B. in Afghanistan oder im Irak.
  9. Die Globalwirtschaftskrise wird sich zur globalen Politik- und Ideologiekrise ausweiten. In deren Gefolge wird es den Völkern als den Subjekten der Geschichte und insbesondere der Revolutionen hoffentlich gelingen, den Kapitalismus und alle anderen Ausbeutungssysteme zu überwinden. Wünschenswert wäre die rasche vollständige Zerschlagung der totalitären Ideologie der Globalisierung und die Rückkehr zur Welthaltigkeit der sozialen Systeme. Die Weltwirtschaft ist das organische System der Nationalökonomien aller Völker.
  10. Es gibt im Gange der ökonomischen Gesellschaftsformationen keine plötzliche Gesamtbeseitigung der veralteten Gestalt durch die neue, sondern nur die schubweise Marginalisierung der antiquierten Form. Die Wertrevolutionen des Kapitals sind nicht die endgültige Weltrevolution gegen das Kapital. Letztere ist bei ihrem ersten unreifen Versuch von 1933-45 der vereinigten militärischen Konterrevolution der kapitalistischen und kommunistischen Mächte zum Opfer gefallen. Aber solch grundstürzende Revolution muß wiederholt werden, damit die Menschheit nicht den falschen Eindruck behält, dies sei bloß ein historischer Zufall gewesen.




Zwei Katastrophen des Westblocks

Im Jahre 2008, vierzig Jahre nach 1968, hat der von Amerika geführte West­block zwei Ka­tas­trophen erlebt, von denen er sich hoffent­lich nicht wieder erholen wird. Zumindest dürfen alle National­re­vo­lu­tionäre und anti­ka­pi­ta­lis­ti­schen Sozial­re­vo­lutionäre nach vierzig­jähriger Wüsten­wanderung wieder Hoffnung schöpfen, daß der West­block dem Ost­block auf den Müll­haufen der Geschichte bald nachfolgen werde. Ist doch der West­block im Jahre 08 aufs mili­tärische Haupt geschlagen und ins finanzielle Herz gestoßen worden.

Die erste Ka­tastrophe für den West­block war der russische Sieg im Georgien­krieg. Am zweiten Kampf­tag hatte Rußland diesen Krieg durch Er­oberung des Schlacht­feldes für sich entschieden und drei weitere Tage lang zerstörte die russische Wehr­macht die von der Nato (als „konkrete Bei­tritts­perspektive“) bereits auf­gebauten militärischen Anlagen in Rest­georgien. Nach fünf Tagen erklärte Rußland den Krieg für beendet. – Der klas­sische Staaten­krieg als Fort­setzung der Politik mit anderen Mitteln, als Erzwingung eines zu Gunsten des Siegers modifizierten Friedens, hatte eine glanzvolle Rückkehr auf die Bühne der Weltpolitik erlebt. Das ganze Ge­rede des West­blocks über das Ende der National­staaten, der nationalen Kriege und der nationalen Ökonomien ist als hohles Wunsch­denken bloßge­stellt. Der asymmetrische Krieg zwischen kleinem und großem Terror, den es an­geb­lich künftig nur noch geben sollte, hat bis heute nichts ent­schieden, wohl aber hat die klas­sische deutsche Blitz­kriegs­strategie, die Rußland gegen den Nato-Kandidaten Georgien so erfolgreich an­wandte, eine de­fi­ni­tive rote Linie gegen die USA und ihr Aggressions­bünd­nis Nato ge­zogen.

Auf den heißen August folgte ein kalter Sep­tember. Die Glo­bal­wirt­schafts­kri­se begann ganz klassisch in Neu­jork und öffnete ihren kapital­verschlingenden Schlund wie 1929 mit auf­se­hen­er­re­gen­den Ban­ken­zu­sam­men­brü­chen. US-Banken werden kurzer­hand ver­staat­licht. Ein durch neue Staats­­ver­schul­dung auf­zu­brin­gen­der Ret­tungs­fond von 700 Milliarden Dollar (die aber längst nicht ausreichen werden) soll zur Stabilisierung des Finanz­marktes Schrott­papiere aufkaufen. Der amerikanische Finanz­minister, vormals Chef von Goldmann-Sachs, einer sog. Investmentbank, soll über­parlamentarische und übergerichtliche diktatorische Voll­machten in der Ver­aus­gabung des Rettungs­fonds erhalten. Der Kapitalismus hat zum Faschismus geführt, zur offenen Diktatur des Finanzkapitals.

Die amerikanische Nieder­lage in Georgien, also auch der Strategie des indirekten Krieges gegenüber der von Rußland angewandten klassisch-europäischen Blitz­kriegs­strategie mit schneller friedens­stiftender Ent­scheidung, läutete das Ende des ju­däo-ame­ri­ka­ni­schen Im­periums zuerst auf militärischem Gebiet ein, um un­mittelbar danach mit der Kernschmelze des US-Finanz­systems den Beginn des Nieder­ganges der USA auch auf wirtschaftlichem Gebiet anzuzeigen. Das hat nun selbst der treueste US-Vasall bemerkt. Der BRD-Finanz­minister verkündete am 25. September dieses wunderbaren Jahres im Parlament: “Die USA werden ihren Status als Super­macht des Welt­finanz­systems verlieren.”